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Religions for Peace erhält internationale Auszeichnung: „Freedom of Worship”-Medaille des Roosevelt-Instituts

(Middelburg) Religions for Peace ist am Mittwoch mit einem internationalen “Four Freedoms”-Preis des New Yorker Roosevelt Instituts ausgezeichnet worden. Generalsekretärin Prof. Dr. Azza Karam nahm den Preis in der Kategorie „Freedom of Worship“ (Religionsfreiheit) virtuell entgegen.

„Es ist ein großes Privileg, diese Auszeichnung des Roosevelt-Instituts im Namen der 100 Führungspersönlichkeiten religiöser Institutionen und Glaubensgemeinschaften auf der ganzen Welt entgegenzunehmen“, sagte Karam. „Ich bin nur die Empfängerin. Aber die Gemeinschaft, für die ich tätig sein darf, ist es, die all die harte Arbeit geleistet hat. Ich danke Ihnen.“

„Es ist ein großes Privileg, diese Auszeichnung des Roosevelt-Instituts im Namen der 100 Führungs­persönlichkeiten religiöser Institutionen und Glaubens­gemeinschaften auf der ganzen Welt entgegenzunehmen. ”

Azza Karam

In der Begründung des Preises heißt es:

„Der Preis für die Freiheit der Religionsausübung geht an Religions for Peace International für das entschlossene Engagement des Bündnisses, den Frieden zu fördern und sich für die Bedürftigsten einzusetzen.“

Und weiter:

„Die Allianz widersetzt sich dem Missbrauch und der falschen Wahrnehmung unseres Glaubens, die Gewalt und Hass schüren, und stellt sich dagegen. Ihre kontinuierlichen Bemühungen, diesen Fehlwahrnehmungen, Vorurteilen und dem Misstrauen zwischen den Völkern entgegenzuwirken, sind ein Beispiel für uns alle.“

Die Verleihung des "Four Freedoms"-Preises wurde live im Internet übertragen – aus Middelburg in den Niederlanden.

Die junge niederländische Filmemacherin Natasche van Weezel sagte in einer Laudatio: „Was ich an Religions for Peace mag, ist, dass sie Religion als etwas Positives darstellen. Man hört zu oft, dass Religionen nur zu Konflikten führen. Was mich beeindruckt, ist, dass es Ihnen darum geht, die verschiedenen Religionen zusammenzubringen, um gemeinsam einen Weg zum Frieden zu finden.“

Die fünf Preise, die das Roosevelt Institut seit 1982 jährlich verleiht, beziehen sich inhaltlich auf demokratische Werte, die US-Präsident Franklin Roosevelt 1941 in einer Rede vor dem US-Kongress betonte: Redefreiheit, Religionsfreiheit, Freiheit von Mangel und Freiheit von Angst. Diese vier Freiheiten wurden später zur Grundlage für die Vereinten Nationen und die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte.

Neben diesen vier Kategorien wird noch eine „Freiheitsmedaille“ verliehen. 2020 ging die „Freedom Medal“ an die Vereinten Nationen und 2016 an Bundeskanzlerin Angela Merkel.

„Was ich an Religions for Peace mag, ist, dass sie Religion als etwas Positives darstellen. Man hört zu oft, dass Religionen nur zu Konflikten führen.”

Natascha van Weezel

Mit der “Freedom of Worship”-Medaille, die nun an Religions for Peace ging, wurden unter vielen anderen beispielsweise auch Desmond Tutu 1998 oder Patriarch Bartholomäus I. von Konstantinopel 2012 ausgezeichnet.

Die “Freedom of Speech”-Medaille 2020 ging an die philippinische Journalistin und Autorin Maria Ressa. Die “Freedom from Fear”-Medaille ging an den italienischen Juristen und Politiker Leoluca Orland. Und die „Freedom from Want“-Medaille ging an den niederländischen Journalisten und Moderatoren Sander de Kramer.

Im jährlichen Wechsel werden die Medaillen des Roosevelt Instituts entweder in New York an US-Amerikaner oder in Middelburg in den Niederlanden an internationale Preisträger verliehen.

 

Hier gibt es den Livestream der Preisverleihung zu sehen (Religions for Peace ab 1:26:00)

Zur Webseite der Preisverleihung geht es über diesen Link.

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