Ring for Peace - DNA Kit
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Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Wie sich Ring for Peace engagiert

Heute am 25. November wird weltweit der Diskriminierung und Gewalt gegenüber Frauen und Mädchen gedacht. Die Lindauer Stiftung Friedensdialog der Weltreligionen und Zivilgesellschaft, Ring for Peace, lanciert dauerhaft ganz konkrete Projekte, um hier Abhilfe zu schaffen:

Millionen von Frauen und Kinder werden jedes Jahr Opfer sexueller Gewalt. Sie werden tief gedemütigt und körperlich und seelisch schwer verletzt. Die Täter bleiben viel zu oft unbestraft. Auch weil die Verbrechen schwer zurückverfolgt und bewiesen werden können. Eine Neuheit soll das ändern: das DNA-Kit. Mit diesem einfachen Abstrich können Opfer nach einem Übergriff DNA-Spuren selbst sicherstellen, die den Verbrecher zweifelsfrei überführen können – auch dann, wenn sie keine Hilfe von medizinischem Personal oder Polizei erwarten können. Das DNA-Kit soll sexuelle Gewalt allein durch seine Existenz verhindern: Mögliche Täter sollen vor Übergriffen allein deshalb zurückschrecken, weil sie davon ausgehen müssen, dass sie auf jeden Fall identifiziert und bestraft werden.

Sollten Sie sich für einen Bericht über das DNA-Kit interessieren, bieten wir Ihnen gerne das Gespräch mit folgenden Ansprechpartnerinnen an:

  • Lisa Smith, Professorin für Kriminologie an der Universität in Leicester hat den DNA-Test entwickelt.
  • Barbara Fölscher, Autor und Kommunikationsexpertin in der Kape Community und offizielle Repräsentantin von Ring for Peace setzt sich in Südafrika dafür ein, den DNA-Test bekannt zu machen.
  • Wangu Kanja, Gründerin der NGO „Wangu Kanja Foundation“ ist tätig als Anlaufstelle für Opfer sexueller Gewalt in Kenia und setzt den DNA-Test bei ihrer Arbeit ein.

Mehr Informationen finden Sie übrigens auf der Projektseite des DNA-Kits.

„Es muss endlich unkomplizierte, konkrete Hilfe für Frauen nach einer Vergewaltigung geben.”

Prof. Dr. h.c. Wolfgang Schürer, Vorsitzender der Stiftung Friedensdialog der Weltreligionen und Zivilgesellschaft

1. Assembly on Women, Faith & Diplomacy

Um das Thema sexuelle Gewalt an Frauen in einem größeren Kontext zu beleuchten, wurde es neben anderen Themen auf der Konferenz 1. Assembly on Women, Faith & Diplomacy vom 10. bis 13. November 2020 in mehreren Diskussionsforen thematisiert. Expertinnen und Experten, die sich mit Prävention und Therapie von Opfern sexueller Gewalt beschäftigen, vermitteln wir Ihnen gerne als Ansprechpartner:

  • Ela Gandhi, Anti-Apartheid-Aktivistin und ehemaliges Mitglied des südafrikanischen Parlaments, setzt sich aktiv für das DNA-Kit ein.
  • Lilian Sison hat im Rahmen der Kampagne „Restoring Dignity“ („Würde wiederherstellen“) von Religions for Peace die interreligiöse psychische Gesundheit und Traumaheilung auf den Philippinen nach Konflikten geleitet.

Besonders zu empfehlen ist die Podiumsdiskussion „Advancing Gender Equality“, die Sie sich hier nachträglich anschauen können:

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Day 2: Plenary II: Advancing Gender Equality - Women, Faith & Diplomacy 2020
Interview mit Sima Samar

Zudem geht am heutigen Tag im digitalen Magazin von Ring for Peace „Transforming Tomorrow“ das Interview mit Sima Samar, der ersten Ministerin für Frauenangelegenheiten nach dem Machtverlust der Taliban in Afghanistan 2002, online mit dem Titel: „Ich glaube, dass Frauen einer der Hauptgründe für den Fortbestand der Menschheit sind“. Darin schildert sie, wie sich die Situation für viele Frauen in Afghanistan in ihrer Amtszeit grundlegend verändert hat.

Wenn Sie Interesse für weitere Informationen oder eine Interviewvermittlung haben, melden Sie sich unter: presse@ringforpeace.org.

Wissenswertes
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In Lindau gehen rund 350 Menschen für Frieden und Freiheit auf die Straße

Die AfD veranstaltet ein Treffen in der Inselhalle, in der auch das Welttreffen der Religionen stattfand. Ring for Peace bedankt sich dafür, dass mehrere Hundert Menschen mit ihrer Anwesenheit ein Zeichen für Frieden, Freiheit und Menschenrechte setzten.

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Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen – Wie sich Ring for Peace engagiert

Heute am 25. November wird weltweit der Diskriminierung und Gewalt gegenüber Frauen und Mädchen gedacht. Die Lindauer Stiftung Friedensdialog der Weltreligionen und Zivilgesellschaft, Ring for Peace, lanciert dauerhaft ganz konkrete Projekte, um hier Abhilfe zu schaffen. Erfahren Sie mehr darüber, wie sich unsere Stiftung einsetzt.

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Interview mit Gunnar Stålsett

Die ökumenische Einheit der Kirchen hängt im besonderen auch von der Frage ab, inwiefern Frauen und Männer gleichgestellt sind, erklärt der ehemalige Bischof Gunnar Stålsett. Damit Frauen in der orthodoxen Kirche mehr Rechte erhalten, vermutet Stålsett, braucht es einen religiösen Führer der bereit ist, seine eigene Zukunft für die Zukunft der Kirche zu riskieren.

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Interview mit Azza Karam

Erfahren Sie, warum Prof. Azza Karam der Meinung ist, dass es für die Vereinten Nationen unvermeidlich ist, mit religiösen Führungspersonen und Bewegungen zusammenzuarbeiten.

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Interview mit Margrit Wettstein

„Alle Frauen hier haben etwas getan, etwas, das einen Unterschied gemacht hat.“, sagt Margritt Wettstein im Interview des Ring for Peace Magazins.

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Interview mit Margot Käßmann

„Echte Begegnungen sind oft eine gegenseitige Ermutigung“, sagt Margot Käßmann in unserem Interview des Ring for Peace Magazins.

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Interview mit Annette Schavan

„Wer den Frieden fördern will, muss das Engagement von Frauen auf allen Ebenen stärken“, sagt Annette Schavan in unserem ersten Interview des Ring for Peace Magazins.

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Kooperation mit UN-Flüchtlings­kommissariat

UNHCR, das UN-Flüchtlingskommissariat, und Religions for Peace erklärten am 14. September 2020 ihre Bereitschaft zur Bildung eines multireligiösen Rates von Führungspersönlichkeiten. Dieser soll sich für die Bekämpfung der Ursachen von Konflikten und Vertreibung sowie für Friedensaufbau, Integration und Versöhnung einsetzen.

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Die Stiftung

Die Stiftung Friedensdialog der Weltreligionen und der Zivilgesellschaft wurde im Jahr 2018 in Lindau von Prof. Dr. Wolfgang und Monika Schürer gegründet. Die Stiftung engagiert sich für das friedliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Religionen in Deutschland und Europa und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die internationale Verständigung und Zusammenarbeit zu verbessern und den Dialog zwischen den Generationen und Nationen zu fördern.

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Ring for Peace – Die Skulptur

Der Templiner Holzgestalter Gisbert Baarmann hat den 7,5 Meter hoch stehenden, hölzernen Ring in Form eines Möbiusbandes gestaltet. Er besteht aus Lärchenholz und die verwendeten 36 Hölzer kommen aus aller Welt und aus zertifiziertem Anbau.
Die Skulptur ist im August 2019 im Lindauer Luitpoldpark direkt am Ufer des Bodensees aufgebaut worden. Dort steht der Ring nun dauerhaft, damit er auch in Zukunft als ein Ort für multireligiöse Zeremonien und Treffen in Lindau zur Verfügung steht. Der Ring ist ein Geschenk der Stiftung Friedensdialog der Weltreligionen und Zivilgesellschaft an die Stadt Lindau.