Vor der Lindauer Inselhalle demonstrieren Menschen gegen eine AfD-Veranstaltung.
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In Lindau gehen rund 350 Menschen für Frieden und Freiheit auf die Straße

In Lindau gehen rund 350 Menschen für Frieden und Freiheit auf die Straße

In eben der Lindauer Inselhalle, in der 2020 die „1st Assembly on Women, Faith & Diplomacy“ und 2019 das „Weltreffen der Religionen“ stattfanden, in der es uns also um globalen Frieden, Freiheit und Menschenrechte ging, hat am Montag die rechtspopulistische Alternative für Deutschland eine Versammlung abgehalten. Unter dem Motto „Bürgerdialog. AfD-Bundestagsfraktion vor Ort“ kamen drei Bundestagsabgeordnete der AfD nach Lindau, um mit Parteimitglieder:innen ins Gespräch zu kommen. Es ist nicht uns nicht bekannt, wie viele Menschen an der AfD-Veranstaltung in der Inselhalle physisch teilnahmen. Und es ist uns auch nicht bekannt, wie viele Menschen die Gespräche der AfD im Internet verfolgt haben.

Der Therese-von-Bayern-Platz vor der Inselhalle war voller Demonstranten, die so lange dort verweilten, bis die AfD-Veranstaltung beendet war.

Bekannt ist uns aber, dass sich zeitgleich rund 350 Menschen auf dem Platz vor der Inselhalle einfanden – unter Berücksichtigung der Maskenpflicht und der Abstandsregelung – um damit zu zeigen, was sie von der AfD und deren Veranstaltung halten. Auf Transparenten stand beispielsweise geschrieben: „Menschenrechte statt Faschismus“, „Build Bridges, not Walls“ oder „Rote Karte für Nazis“. Mehrere Frauen hielten „Omas gegen Rechts“-Schilder in die Höhe.

Eine Frau trägt ein Schild der Vereinigung "Omas gegen Rechts".

Junge Frauen und Männer legten in Ansprachen dar, wie stark die AfD von rechtspopulistischem und rechtsextremem Gedankengut getrieben ist. Anwesend waren Lindauer Friedensbewegungen und auch fast der gesamte Stadtrat. Die Stadt hatte als Eigentümer der Inselhalle keine rechtliche Handhabe, die Veranstaltung zu verbieten. Sie musste dem verfassungsrechtlich garantierten Gleichbehandlungsgrundsatz gerecht werden.

Ring for Peace möchte sich jedoch für die Anwesenheit aller Demonstranten bedanken. Wir ihnen dafür, dass sie mit ihrer Anwesenheit ein Zeichen dafür gesetzt haben, dass es in Lindau keinen Platz für Hass und Nationalismus gibt.

Ring for Peace steht für weltweiten Frieden, uneingeschränkte Freiheit und unantastbare Menschenrechte ein. Jeder, der sich diesen Werten verschrieben hat, gebührt Anerkennung und Respekt.

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Versöhner oder Kriegstreiber? Vom Friedenspotential der Religionen

Autor Moritz Findeisen von katholisch.de erörtert aus aktuellem Anlass des Krieges in der Ukraine, inwiefern Religionen eher Frieden stiften oder Konflikte schüren.

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Ethik-Schulbuch fordert Schüler auf, sich über Religions for Peace zu informieren

Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass ein deutscher Verlag in einem seiner Schulbücher zwei Texte verwendet hat, die 2019 für eine von Ring for Peace in Auftrag gegebene Zeitungsbeilage zur 10. Weltversammlung geschrieben wurden. Der erste Text stammt von der Journalistin Mareike Enghusen mit dem Titel „Tief verankerte gemeinsame Werte“ und der zweite von Rabbi David Rosen mit dem Titel „Extremismus bekämpfen und Frieden fördern“.

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Stiftungsrat Gunnar Stålsett erhält Verdienstorden von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier

Gunnar Stålsett, ehemaliger evangelisch-lutherischer Bischof von Oslo, hat am Freitag den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verliehen bekommen. Stålsett ist Honorary President von Religions for Peace und Stiftungsrat der Lindauer Stiftung Friedensdialog der Weltreligionen und Zivilgesellschaft. Wir gratulieren.

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Früherer Oberbürgermeister: „Lindau kann mit jeder Metropole konkurrieren“

Die Konferenzen der Stiftung Friedensdialog etablieren sich in Lindau. Eine Selbstverständlichkeit ist das allerdings nicht, wie sich der ehemalige Oberbürgermeister Gerhard Ecker in unserem Interview erinnert. Überzeugungsarbeit war am Anfang nötig. Die hat sich aber gelohnt, wie sich aus heutiger Sicht beurteilen lässt.

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Buch­dokumentation: Sinn und Zweck von interreligiösen Konferenzen

Muslime, Buddhisten und Juden Hand in Hand auf einer Bühne, Christen, Sikhs und Taoisten beim gemeinsamen Gebet vor einem Ring aus Holz als Symbol des Friedens und Indigene, Baha’i und Hindus speisen zusammen neben einer großen Tafel mit Essen, das allen religiösen Bedürfnissen gerecht wird. Diese Bilder gehen 2019 um die Welt: Die Religionen treffen sich in Lindau, um über Frieden zu sprechen. Am Ende der Konferenz stellten Journalistinnen und Journalisten gerne die Frage: „Und was jetzt?“ Antworten gibt es in der 187 Seiten starken Dokumentation „10+1“.

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Vier Religionen versammeln sich zum gemeinsamen Gebet vor dem Ring for Peace

Der Lindauer Verein „Friedensräume“ hat am Donnerstag zu einem gemeinsamen Gebet der Religionen am Ring for Peace im Lindauer Luitpoldpark eingeladen. Wir waren bei der Zeremonie dabei, die uns Vorfreude auf unsere Zeremonie am 5. Oktober macht.

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Margot Käßmann wünscht sich von Jüngeren stärkeres Engagement gegen Atomwaffen

Die ehemalige EKD-Ratsvorsitzende war als Rednerin zu Gast bei der Jubiläumsfeier zu 20 Jahre Friedensräume. In ihrem Vortrag kritisierte sie die Waffengeschäfte von Nationen wie Deutschland und rief Religionen dazu auf, mehr wachzurütteln.

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Interview mit Rachel Rosenbluth zum internationalen Frauentag

Am 8. März ist der Internationale Frauentag. Dazu veröffentlichen wir das Interview mit Rachel Rosenbluth, eine der ersten jüdischen Frauen, die als Rabbinerin ordiniert wurden. Rosenbluth war Rednerin bei der 1. Assembly on Women, Faith & Diplomacy im November 2020. Lesen Sie hier, was Sie sich im Namen aller Frauen des Glaubens von Männern wünscht.

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In Lindau gehen rund 350 Menschen für Frieden und Freiheit auf die Straße

Die AfD veranstaltet ein Treffen in der Inselhalle, in der auch das Welttreffen der Religionen stattfand. Ring for Peace bedankt sich dafür, dass mehrere Hundert Menschen mit ihrer Anwesenheit ein Zeichen für Frieden, Freiheit und Menschenrechte setzten.

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Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen – Wie sich Ring for Peace engagiert

Heute am 25. November wird weltweit der Diskriminierung und Gewalt gegenüber Frauen und Mädchen gedacht. Die Lindauer Stiftung Friedensdialog der Weltreligionen und Zivilgesellschaft, Ring for Peace, lanciert dauerhaft ganz konkrete Projekte, um hier Abhilfe zu schaffen. Erfahren Sie mehr darüber, wie sich unsere Stiftung einsetzt.

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Kooperation mit UN-Flüchtlings­kommissariat

UNHCR, das UN-Flüchtlingskommissariat, und Religions for Peace erklärten am 14. September 2020 ihre Bereitschaft zur Bildung eines multireligiösen Rates von Führungspersönlichkeiten. Dieser soll sich für die Bekämpfung der Ursachen von Konflikten und Vertreibung sowie für Friedensaufbau, Integration und Versöhnung einsetzen.