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Chancen des DNA-Kits

Gerade Vergewaltigungsopfer – meist Frauen –, die einen erschwerten Zugang zu medizinischen Einrichtungen haben, können mit dem DNA-Abstrich selbstwirksam aus ihrer Opferrolle heraustreten und sich den Beweis für eine Verurteilung ihres Schänders sichern. Ein Instrument zur Überwindung von Angst und Scham.

„Sie müssen die Veränderung sein, die Sie in der Welt sehen wollen.”

Ela Gandhi, Schirmherrin von Ring for Peace

Sie kommen aus ländlichen Regionen, Flüchtlingslagern, Slums oder auch ganz aktuell aus den durch die Covid-19-Pandemie bedingten Absperrzonen: Opfer sexueller Gewalt mit geringer Anbindung an Institutionen medizinischer Versorgung. Aber auch für andere Vergewaltigungsopfer stellt dieses von Lisa Smith in Kooperation mit Ring for Peace entwickelte Kit für den Vaginalabstrich eine Erleichterung dar. Denn in vielen Staaten werden aus Mangel an Beweisen und aufgrund von Ängsten und Scham noch nicht einmal 10 Prozent aller Delikte sexueller Gewalt zur Anzeige gebracht. In manchen Staaten wie z.B. in Südafrika kommt es wiederum bei diesen wenigen Anzeigen nur in 8 Prozent der Fälle zu einer Verurteilung der Täter. Ein Desaster für die Opfer sexueller Gewalt.

„Most of these crimes are never reported, never investigated and certainly never brought to justice. ”

Antonio Guterres, UN Secretary General, in April 2019

Der Mangel an zuverlässigen forensischen Beweisen trägt in vielerlei Hinsicht zu anhaltenden Gewaltzyklen bei. Die Ermittlungsbehörden sind häufig nicht bereit, rechtliche Schritte einzuleiten, wenn keine forensische DNA zur Bestätigung der Aussagen der Opfer zur Verfügung steht. Darüber hinaus ist die Wahrscheinlichkeit, dass Überlebende die an ihnen begangenen Taten melden, geringer, wenn es keine physischen Beweise gibt. Bei richtiger Anwendung ist das DNA-Kit so zuverlässig wie eine Krankenhausuntersuchung, parallel dazu hält es den vorgeschriebenen gesetzlichen Ansprüchen stand. Korrekt versiegelt bleibt das Kit haltbar und unbegrenzt verwendbar.

Wichtig ist aber auch, dass die Einführung des DNA-Tests in den Pilotregionen nicht allein beim Verteilen der Teströhrchen an potenzielle Opfer bleibt, sondern allgemeine Aufklärungsarbeit, das Schärfen des Bewusstseins für das Thema der genderbezogenen sexuellen Gewalt als auch Schulungen von medizinischem Personal und Behörden zur Sensibilisierung im Umgang mit den Opfern mit etabliert werden.

Wissenswertes
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Pilotprojekt Südafrika

Das Kap in Südafrika: Tausende von Frauen leiden unter sexueller, geschlechtsspezifischer Gewalt (SGBV) in einem Land mit einer der höchsten Vergewaltigungsraten der Welt. Es ist eine überwältigende Herausforderung.

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Chancen des DNA-Kits

Gerade Vergewaltigungsopfer – meist Frauen –, die einen erschwerten Zugang zu medizinischen Einrichtungen haben, können mit dem DNA-Abstrich selbstwirksam aus ihrer Opferrolle heraustreten und sich den Beweis für eine Verurteilung ihres Schänders sichern. Ein Instrument zur Überwindung von Angst und Scham.