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Ausgabe 2: Generationen im Dialog

/ 06 | Dialog zwischen den Generationen über humanitäre Arbeit

Ein Interview von Jacqueline Mallari 23|09|2021

06 | Dialog zwischen den Generationen über humanitäre Arbeit

Videointerview

Was bedeutet Humanität für Sie persönlich und warum ist es für Menschen aller Generationen wichtig, sich humanitär zu engagieren? Was können die ersten Schritte sein, wenn man sich humanitär engagieren möchte? Und was ist Ihre Botschaft an Menschen, die müde geworden sind und die Hoffnung darauf, die Welt zu verbessern, verloren haben? Das und noch viel mehr wollte Moderatorin Jacqueline Mallari von den beiden Gästen unseres dritten und letzten „Dialogs der Generationen“ vor der Konferenz im Oktober wissen.

Dr. Vinu Aram, Co-Moderator des World Councils von Religions for Peace, und Dr. Renz Argao, Koordinator des International Youth Committee von Religions for Peace, geben Antworten, die inspirierend, tiefgründig und ebenso nützlich sind. Das 70-minütige Gespräch zwischen den dreien ist von persönlicher Wertschätzung und viel Freude und Humor geprägt.

„Man muss wirklich fest an die Sache glauben, für die man kämpft“, erklärt Renz Argao, „wenn man nicht fest an das glaubt, wofür man kämpft, verliert man sehr schnell das Herz für das, was man tut.“ Er erinnert sich, dass er bei einer Jugendveranstaltung schon einmal gesagt hat: „Ihr müsst im humanitären Bereich geduldig sein. Ihr werdet auf viele Widerstände stoßen. Deshalb seid offen dafür, von anderen zu lernen.“

„Wenn der Geist von Empathie und gegenseitigem Respekt geprägt ist, werden dein Verstand und dein Herz immer danach verlangen, dass du etwas tust.”

Dr. Vinu Aram

„Wenn der Geist von Empathie und gegenseitigem Respekt geprägt ist, werden dein Verstand und dein Herz immer danach verlangen, dass du etwas tust. Und das ist der Moment, in dem du weißt, dass dein Verstand und dein Herz auf die humanitäre Arbeit ansprechen“, erklärt Vinu Aram dem Publikum.

„Ich liste auf, was ich für Anliegen habe, die mich als Person ausmachen. Ich liste sie alle auf. Und dann schaue ich mir die Liste aus einer anderen Perspektive an und betrachte die Anliegen und frage mich: ‚Was ist es, das ich tun kann? Und wo kann ich etwas bewirken?‘ So habe ich eine Liste mit Dingen, die mir ein Anliegen sind, und eine Liste mit Dingen, die ich beeinflussen kann. Das ist für mich sehr beruhigend dann zu sehen, denn ich weiß, dass mein Herz sich angesprochen fühlt. Aber ich fühle mich auch ermächtigt, weil ich weiß, dass ich zumindest irgendetwas tun kann. Und ich möchte jeden dazu ermutigen, das auch so zu tun.“

Artikel
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01 | Dialog zwischen den Generationen über Umweltschutz

Ela Gandhi und Eda Molla Chousein sind die beiden Gesprächsgäste beim ersten Videotalk „Dialog der Generationen“. Dabei tauschen sie sich darüber aus, wie unterschiedlich und gleich ihre beiden Generationen über das Thema Umweltschutz denken.

02 | Jeffrey Sachs: „Wir sind an einem kritischen Punkt angelangt“

Jeffrey Sachs nimmt die alten Generationen in die Verantwortung: Diejenigen, die jetzt an der Macht sind, müssen handeln. Lesen Sie außerdem, warum eine Entscheidung des Deutschen Bundesverfassungsgerichts weltweit Schule machen sollte.

03 | Was macht einen Menschen jung und was alt, Philbert Aganyo?

Philbert Aganyo ist der Teamleiter des Youth Media Teams von Religions for Peace. Aber wenn man sein Alter bedenkt, könnte man sagen, dass er nicht mehr so jung ist. Aber ist das Alter der entscheidende Faktor für Führungsqualitäten? So denkt er darüber.

04 | Dialog zwischen den Generationen über Frieden und Sicherheit

„Wie denken Sie über die Zukunft? Sind Sie zuversichtlich oder zweifeln Sie?“, fragt Moderatorin Ana Clara Giovani die beiden Gäste unseres Dialogs über Frieden und Sicherheit gleich zu Beginn. Und die Antworten sind unterschiedlich.

05 | „Wir können es uns nicht leisten, Religion zu ignorieren, wenn es um Frieden und Konflikte geht“

„Menschenrechte können niemals „gewonnen“ werden, denn es gibt immer Menschen, die hart dafür kämpfen werden, alle Errungenschaften rückgängig zu machen“, sagt Andrew Gilmour, der Leiter der Berghof Foundation.

06 | Dialog zwischen den Generationen über humanitäre Arbeit

Was bedeutet Humanität für Sie persönlich und warum ist es für alle Generationen wichtig, sich zu engagieren? Und was sagen Sie Menschen, die die Hoffnung verloren haben, die Welt zu verbessern? Zwei von vielen Fragen, die Dr. Vinu Aram und Dr. Renz Argao bei unserem dritten Video-Dialog beantworteten.

07 | „Sklaverei ist kein Schrecken, der nur noch der Vergangenheit angehört“

Menschenhandel ist ein Geschäft, das überall auf der Welt floriert, auch in Europa, weil es geringe Risiken und hohe Gewinne mit sich bringt, wie die spanische Sozialarbeiterin Alejandra Acosta erklärt. Sie ist die Gründerin der Organisation „Break the Silence“, die gegen Menschenhandel und moderne Sklaverei kämpft.